Reisekrankenversicherungen vergleichen

Die Auslandskrankenversicherung ist unbestritten eine der wichtigsten Versicherungen für den Urlaub überhaupt. Die Prämien sind überall verblüffend niedrig, der Leistungsumfang unterscheidet sich aber im Detail. Vor dem Abschluss lohnt sich ein Vergleich.

Die Preisunterschiede sind marginal. Für die Jahresversicherung zahlen Singles überwiegend deutlich unter 20 Euro, Familien das Doppelte. Damit sind 42 bis 60 Urlaubstage abgesichert. Der Vergleich von Leistungen der Auslandskrankenversicherung deckt jedoch Unterschiede auf, die man sich vor Abschluss klar machen sollte.

Ab 70 Jahren wird es schwer. So manche Reisekrankenversicherung hat für Menschen im Rentenalter gar kein Angebot, andere verlangen deutlich erhöhte Prämien. Für alle Versicherte in jedem Alter sind nach Abschluss der Auslandskrankenversicherung die jeweils notwendige medizinische Behandlung, schmerzlindernde Zahnbehandlung, Medikamente und Krankentransporte abgedeckt. Dagegen werden alle darüber hinaus gehenden nachhaltigen Leistungen, wie Zahnersatz und aufwendige Zahnbehandlungen, Kuren, neue Brillen, Schuheinlagen und Hörgeräte nicht bezahlt. Grund: Weil auch die deutsche Krankenkasse das nicht (voll) zahlt, würden sich viele ihren Urlaub auf diese Weise finanzieren. Soweit möglich, sollte deshalb ein Ersatz mit in den Urlaub genommen werden. Alle psychotherapeutischen Behandlungen sind ebenfalls ausgenommen. Und natürlich schließt jede Auslandskrankenversicherung Betrug aus: Wenn der Zweck der Reise die Behandlung war, wird nichts bezahlt.

Die Auslandskrankenversicherung zahlt nur im Notfall

Nicht bei allen steht in verständlich aufgeschrieben, welche Leistung nicht bezahlt wird. Doch der Vergleich zeigt: Vor dem Abschluss der Auslandskrankenversicherung sollte man genau hingucken. Jede Auslandskrankenversicherung zahlt den Heimattransport, wenn er medizinisch notwendig ist – das bestimmt der Arzt. Doch ein kleiner, aber feiner Unterschied ist die Formulierung „medizinisch sinnvoll“. Manche zahlen auch dann den Transport, etwa wenn ein Kind sich im deutschen Krankenhaus wohler fühlt als im türkischen und deshalb vermutlich schneller genesen wird, andere zahlen nicht. Auch darüber entscheidet der Arzt. Und nur eine kleine Zahl von Versicherungen übernimmt auch die Kosten für eine Betreuungsperson, etwa die Eltern.

Wer im Ausland längere Zeit krank wird, braucht nicht zu befürchten, ab dem 43. Tag selbst zahlen zu müssen. Auch dabei lohnt ein Vergleich: Manche zahlen, bis der Versicherte transportfähig ist, maximal aber ein Jahr. Andere übernehmen die Kosten auch länger. In tragischen Fällen, etwa bei einem ins Koma gefallenen Angehörigen kann es also ein sehr großer Unterschied sein, ob man vor dem Abschluss einen Vergleich angestellt hat.

Welche Reiseversicherungen sind zu empfehlen ?

Es gibt nur eine Reiseversicherung, ohne deren Schutz man gar nicht erst zum Urlaub ins Ausland fahren sollte: Die Reise-Krankenversicherung. Die Prämie ist niedrig, der Nutzen sehr hoch. Denn Behandlungskosten im Urlaub müssen meist privat abgerechnet werden. Schwere Krankheiten können unversichert sehr teuer werden. Aber manche Reiseversicherung kann man sich getrost sparen.
Die Kosten, die auf einen Patienten im Ausland zukommen können, sind gigantisch. Schon die Behandlung der fast obligatorischen Magenverstimmung in Mexiko kann mehrere Hundert Euro kosten. Und ein Krankenhausaufenthalt in den USA erreicht schon mal eine sechsstellige Summe. Viele machen sich nicht klar, dass sie im europäischen Ausland nur teilweise, auf anderen Kontinenten in der Regel aber gar nicht krankenversichert sind. Eine Auslandskrankenversicherung kostet nur ein paar Euro. Doch das ist nicht die einzige sinnvolle Reise-Versicherung.
Frühbucher, vor allem Familien, gehen das Risiko ein, genau zu Beginn des Urlaubs krank zu werden. Je näher der Reisetag rückt, desto höher die Stornokosten. Schutz vor einem finanziellen Totalausfall bietet die Rücktrittsversicherung. Diese kostet in der Regel 3 bis 5 Prozent des Reisepreises und erspart die Sorge vor Antritt des Urlaubs. Ob eine Abbruchversicherung mitgebucht werden muss, ist Ermessenssache. Dazu sollte man aber wissen, dass diese Reise-Versicherung ähnlich wie die Gepäckversicherung nicht das leistet, was sich viele von ihr versprechen.
Nicht jede Versicherung hält, was sie verspricht
Die wohl kritischste Reise-Versicherung soll Schutz vor Diebstahl im Urlaub geben. Das leistet die Gepäck-Versicherung aber nur im Ausnahmefall. Die Auflagen sind hoch: Wer hat schon originale Kaufbelege für alles, was im Koffer ist? Und wie will man nachweisen, dass einem der Koffer zwischen den Füßen herausgezogen wurde und man ihn nicht unbeaufsichtigt gelassen hat? Außerdem muss man die zuständigen Behörden im Urlaubsland aufsuchen, um sich den Verlust bescheinigen zu lassen.
Eine sinnvollere Reise-Versicherung ist die Unfallversicherung, vor allem, wenn man Verantwortung für Familienangehörige trägt. Diese zahlt die Bergung etwa am Strand oder in den Bergen, eine Invalidenrente in vereinbarter Höhe und den Transport im Todesfall.
In jedem Fall aber sollte man überprüfen, ob eine dieser Reise-Versicherungen schon anders abgedeckt ist, etwa durch die private Krankenversicherung oder die Lebensversicherung.

Neuer Tarif der URV

Neue Jahres-Reiserücktritt-Versicherung Plus:
Ab dem 01.09.2010 bietet die URV einen neuen Tarif in der Jahresreiserücktrittskosten-Versicherung an.

Die Vorteile sind:

* Versichert sind alle privaten und geschäftlichen Reisen weltweit
* Erstmals auch ohne Selbstbehalt
* Übernahme der Stornokosten einer Reise
Je nach Produktwahl:
* Erstattung der Kosten bei Abbruch der Reise
* Notfall-Service wie z.B. Such-, Rettungs- und Bergungskosten oder Gepäckrückholung
* Mehrwertleistungen wie z.B. Reise-Dokumentenregistrierung oder Zahlungskartenschutz

Die Jahrespolice Plus beinhaltet

* Reise-Rücktrittskosten-Versicherung (RRV)
* Reiseabbruch-Versicherung (RAB)
* Notfall-Service (NSV)
* Schnee-Sicherheit-Versicherung (SSV)
* Mehrwertleistungen (MWL)

für Einzelpersonen ab 59,00 EUR und
Familien ab 109,00 EUR

TravelProtect ist Testsieger ( ÖkoTest 5.2010)

Die renommierte Testzeitschrift ÖKO TEST hat in ihrer aktuellen Ausgabe vom Mai 2010 Reiseversicherungen verschiedener Anbieter verglichen. Die TravelProtect Jahrespolice ging aus diesem Vergleich als klarer Testsieger bei Jahres Reiseversicherungen ohne Selbstbehalt ins Ziel.

ÖKO TEST rät allen Verbrauchern bei teureren Reisen eine Reiserücktrittsversicherung ohne Selbstbehalt abzuschließen. Verglichen werden auch die Kosten für den Abschluss einer Jahresversicherung . ÖKO TEST kommt zu dem Ergebnis, dass das günstigste Angebot von TravelProtect kommt ( 88 € ) und das bei anderen Anbietern bis zu 290 € bezahlt werden müssen.

Testsieger Reiseversicherung

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